Hand in Hand gearbeitet

Feuerwehrübung: Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes

  Die Feuerwehren Tiefenbach, Ast, Mittergolding, Zweikirchen und Windten übten zusammen Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes mit vermissten Personen  
  Die Feuerwehren Tiefenbach, Ast, Mittergolding, Zweikirchen und Windten übten zusammen Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes mit vermissten Personen
 


Zweikirchen.
Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Ast, Mittergolding, Tiefenbach, Windten und Zweikirchen arbeiteten Hand in Hand im Rahmen einer Gemeinschaftsübung. Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes mit vermissten Personen und angrenzenden Gebäuden. Ausrichter der Übung war die Feuerwehr Zweikirchen mit Kommandant Roland Talmon-Gros.
 

Als erstes traf die Feuerwehr Zweikirchen an der Einsatzstelle ein und machte sich sofort an den Aufbau einer Wasserversorgung und Absicherung der Zufahrtsstraßen um diese für die weiteren anfahrenden Kräfte freizuhalten. 

In der Zwischenzeit nahm der Einsatzleiter eine Erkundung vor, um sich einen Überblick zu verschaffen und um Informationen zu Anzahl und Aufenthaltsort der vermissten Personen zu erhalten. Die Feuerwehren Windten und Mittergolding wurden mit dem Aufbau einer unabhängigen Wasserversorgung und der Verkehrsregelung der Kreisstraße LA27 beauftragt. 

Nach dem Eintreffen der Feuerwehren Ast und Tiefenbach rüsten sich die Kameraden mit schwerem Atemschutz aus, um die vermissten Personen im Gebäude zu finden und zu retten. Die Feuerwehr Tiefenbach übernahm die Überwachung der Atemschutztrupps.  Gleichzeitig schirmten die anderen Einsatzkräfte das angrenzende Gebäude ab, um das Übergreifen des Brandes zu verhindern. 

Zur Betreuung der geretteten Personen wurde eine Sammelstelle unter der Leitung des Feuerwehrarztes Dr. Joachim Westphal (Feuerwehr Ast) eingerichtet und die Versorgung sichergestellt. 

Kreisbrandmeister Thomas Schmid wies in der anschließenden Manöverkritik besonders auf die Gefahr des „Trümmerschattens“ hin. Kreisbrandinspektor Karl Hahn lobte die Einrichtung der Sammelstelle und stattgefundene Kommunikation zwischen Feuerwehrarzt und Einsatzleitung. Des Weiteren sprach er die Möglichkeit, dass Verletzte mit Rettungshubschrauber abtransportiert und die notwendigen Maßnahmen für einen Hubschrauberlandeplatz an. 

Bürgermeisterin Birgit Gatz hob in Ihren Worten die Bedeutung der Feuerwehren hervor und zeigte sich beeindruckt von der Zusammenarbeit der Feuerwehren bei dieser Übung.

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