Um den Wettergott gütig zu stimmen

Quelle: Landshuter Zeitung, 12. Mai 2007

Bittgang

Um den Wettergott gütig zu stimmen und Fürbitte zu halten für ein gutes Gelingen der Festlichkeiten anlässlich ihres 100-jährigen Gründungsjubiläums vom 6. bis 10. Juni marschierte die Feuerwehr Zweikirchen nach altem Brauch zur Wallfahrtskapelle Maria Bründl in Landshut-Achdorf. Vorstandschaft, Festausschuss, Festmutter Maria Pirkl, Ehrenfahnenmutter Marianne Straßer, Festdamen, Schirmherr Bürgermeister Georg Schmerbeck, der Patenverein Windten mit einer stattlichen Abordnung und viele Zweikirchner Bürger bildeten die Pilgergruppe. Vor dem Altar der Gnadenmutter wurde mit Diakon Andreas Maier und dem Zweikirchner Kirchenchor ein feierlicher Bittgottesdienst abgehalten. Gerade der lange Marsch zur Gnadenstätte Maria Bründl zeugt davon, dass die Männer der Wehr nicht allein auf menschliche Planung und ihre Arbeit bauen, sondern selbstverständlich Gott mit einbeziehen, sagte der Diakon in seiner Predigt. Die Innigkeit und das Gottvertrauen der Menschen, die schon wie so viele Generationen den Weg zur Gottesmutter gefunden haben, spiegelte sich dann auch in dem Lied zur schwarzen Madonna. Und weil in Bayern immer Leib und Seele zusammengehören, wurde abschließend im Gasthaus Hahn noch Einkehr gehalten.

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